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insan... Ankommen Einst und Jetzt

...begriff sich als Weiterentwicklung des vorangegangenen erfolgreichen Projektes: „Mensch Huchting – Stadtteilportraits“ und „Insan… Huchting“. Im Zentrum des Projektes standen Flüchtlings- und Migrationsschicksale der letzten 60 Jahre, die Ihren Endpunkt in Huchting gefunden haben. Flucht und Migration sollte aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln erfahrbar gemacht werden.

Zum einen ging es um Flüchtlingsschicksale im Zusammenhang der Auswirkungen des 2. Weltkriegs, zum anderen um Flüchtlings- und Migrationbiografien der jüngeren Vergangenheit. Flucht und Vertreibung und Migration sollten emotional und sinnlich als individuelles und kollektives Phänomen erfahrbar gemacht werden. Zu diesem Zweck arbeiteten HuchtingerInnen pommerscher, schlesischer oder ostpreußischer genau so wie BewohnerInnen mit irakischer, afghanischer oder russischer Herkunftskultur in Kleingruppen und Einzelterminen an Ausstellungs- und Präsentationskomponenten unter kunsttherapeutischer und kulturpädagogischer Anleitung.

Die Treffen mit den an diesem Herstellungsprozess beteiligten BewohnerInnen fanden in der Anfangsphase einmal, dann zwei bis dreimal wöchentlich statt. Es handelte sich dabei um Biografiearbeit mit kulturpädagogischen und kunsttherapeutischen Mitteln.

Kultur- und TheaterpädagogInnen, ein Komponist, Klang-Installateur und Musiker sowie ProjekthelferInnen arbeiteten mit den BewohnerInnen auf die Ausstellung im Roland-Center Huchting 2008 hin.

Dieses Projekt wird gefördert vom Senator für Kultur und WiN.

Eine Übersicht der Ausstellung können Sie hier und hier sehen.

Weitere Informationen:
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